OSPHIM @ Fakuma 2026
8/24/26, 12:00 PM

Louisa Desel
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Unter dem Leitmotiv „Software für die Kunststoffindustrie“ stellen die vier Unternehmen ihre jeweiligen Kompetenzen vor und zeigen anhand eines exemplarischen Anwendungsfalls, wie Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammengeführt werden können. Dabei ist jedes Unternehmen auf sein Kerngebiet spezialisiert: AVENTUM.ERP Sage Wincarat unterstützt als branchenspezifische ERP-Lösung die zentralen kaufmännischen und produktionstechnischen Prozesse. ProSeS erfasst mit ProBDE und QUIPSY Produktions- und Qualitätsdaten direkt am Shopfloor. OSPHIM bietet einen KI-basierten Fertigungsassistenten und unterstützt damit die automatisierte Prozesseinrichtung und Prozessoptimierung im Spritzguss. Econ solutions schafft Transparenz über Energieverbräuche und verbindet Energiemanagement und Lastmanagement mit den Produktionsprozessen. Durch das Zusammenspiel der spezialisierten Lösungen entsteht ein durchgängiger Informationsfluss, der Kunststoffverarbeitern neue Möglichkeiten für Transparenz, Effizienz und datenbasierte Optimierung eröffnet.
Der Gemeinschaftsstand verbindet langjährig etablierte Speziallösungen mit einem der wichtigsten Zukunftsthemen der Branche: Künstlicher Intelligenz. Während AVENTUM, ProSeS und Econ solutions seit vielen Jahren Softwarebausteine für Planung, Produktion und Energiemanagement bereitstellen, ergänzt OSPHIM dieses Ökosystem um KI-gestützte Prozesseinrichtung und Prozessoptimierung sowie intelligentes Wissensmanagement mit einem KIgestützten Assistenzsystem (Chatbot). Das Ergebnis ist ein offenes Best-of-Breed-Konzept, bei dem bestehende Softwarelandschaften erhalten bleiben und sich schrittweise um KI-gestützte Funktionen erweitern lassen. Digitalisierung bedeutet damit nicht den Austausch bewährter Systeme, sondern deren intelligente Vernetzung.
„Mit unserem Gemeinschaftsstand möchten wir zeigen, dass Digitalisierung nicht nur von einem einzigen Anbieter kommen kann“, erklärt Andreas Reiling, Geschäftsführer von ProSeS und Initiator des Gemeinschaftsauftritts. „Jedes Unternehmen bringt seine eigene Expertise ein. Entscheidend ist, dass die Systeme offen miteinander kommunizieren und Anwender daraus einen echten Mehrwert für ihre Produktion erhalten.“ Dr. Louisa Desel, CEO von OSPHIM, ergänzt: „KI entfaltet ihren größten Nutzen nicht isoliert, sondern auf Basis der Daten. Genau das möchten wir auf der Fakuma zeigen: Bewährte Softwarelösungen, die seit vielen Jahren in der kunststoffindustrie im Einsatz sind, können eine erste Datenbasis bilden – moderne KI
erweitert diese um intelligente Prozessunterstützung und neue Optimierungsmöglichkeiten. So entsteht Digitalisierung mit echtem Mehrwert statt einer Insellösung.“
Die Fakuma gilt als eine der wichtigsten internationalen Messen für die industrielle Kunststoffverarbeitung. Vom 12. Bis 16. Oktober 2026 diskutiert die Branche in Friedrichshafen erneut über Wege zu mehr Effizienz, Prozessstabilität und Nachhaltigkeit. Mit ihrem Gemeinschaftsstand laden ProSeS, AVENTUM, Econ Solutions und OSPHIM dazu ein, Digitalisierung und KI nicht als isolierte Einzellösungen, sondern als vernetztes Ökosystem spezialisierter Software kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher finden den Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand 1401.
